Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hier erfährst du alles Wichtige zu den rechtlichen Details unserer Zusammenarbeit – klar, fair und übersichtlich.

1. Umfang und Gegenstand des Vertrags

Alle bei uns aufgegebenen Bestellungen werden ausschließlich auf Grundlage der nachfolgenden Bedingungen und etwaiger ergänzender schriftlicher Sonderbedingungen ausgeführt. Mit Vertragsschluss erkennt der Kunde unsere Verkaufs- und Lieferbedingungen an. Abweichungen bedürfen unserer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.


Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nur, wenn der Kunde Unternehmer ist.


Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich; wir erkennen entgegenstehende oder von unseren Bedingungen abweichende Bedingungen des Kunden nicht an, es sei denn, wir haben deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch dann, wenn wir die Lieferung vorbehaltlos ausführen, obwohl uns entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden bekannt sind.


Diese Bedingungen gelten auch für künftige Geschäfte, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird, sofern sie dem Kunden im Zusammenhang mit einem zuvor abgeschlossenen Geschäft zur Verfügung gestellt wurden oder auf sie verwiesen wurde.


Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde diesen Änderungen nicht innerhalb von sechs Wochen nach Erhalt der Mitteilung, gelten die Änderungen als akzeptiert. Der Kunde wird gesondert über das Widerspruchsrecht und die rechtlichen Folgen des Schweigens im Falle einer Änderung unserer Sonderbedingungen informiert.


2. Form und Schriftform

Alle vertraglichen Vereinbarungen, einschließlich Änderungen oder Ergänzungen, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Der Verzicht auf dieses Erfordernis muss ebenfalls schriftlich erfolgen. Die Schriftform gilt als erfüllt durch unser Bestätigungsschreiben, Bestätigungen innerhalb unseres versandten Protokolls und Sitzungsberichts oder durch unsere schriftliche Auftragsannahme.

3. Angebot, Angebotsunterlagen, Präsentation, Vertragsschluss

Die Bestellung des Kunden stellt ein verbindliches Angebot dar, das wir innerhalb einer Woche durch Zusendung einer Auftragsbestätigung, eines Protokolls oder Sitzungsberichts mit Auftragsbestätigung oder durch Lieferung der Ware annehmen können.

Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, sind unsere vorangehenden Angebote, Kostenvoranschläge, Kostenskizzen oder grobe Kostenkalkulationen unverbindlich.

Wir behalten uns das Eigentum und das Urheberrecht an Bildern, Zeichnungen, Berechnungen und anderen Unterlagen vor, die dem Kunden vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wurden. Der Kunde benötigt unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung, bevor er diese an Dritte weitergibt. Dies gilt auch für als „vertraulich“ gekennzeichnete Dokumente.

Vom Kunden benannte Vertreter gelten als bevollmächtigt, den Kunden zu vertreten. Einschränkungen der Vertretungsbefugnis müssen uns schriftlich mitgeteilt werden.

Jede Nutzung unserer präsentierten oder weiterentwickelten Werke und Leistungen, z. B. im Rahmen einer Präsentation, bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Dies gilt auch für die Nutzung in veränderter oder bearbeiteter Form sowie für die Verwendung von Ideen, die unseren Werken und Leistungen zugrunde liegen, sofern diese nicht bereits in den bisherigen Werbematerialien des Kunden enthalten waren. Die Annahme einer Präsentationsvergütung stellt keine Zustimmung zur Nutzung unserer Werke und Leistungen dar.

Durch die Präsentation erhält der Kunde keine urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den präsentierten und weiterentwickelten Werken.

Die im Rahmen unserer Präsentation präsentierten oder weiterentwickelten Werke dienen ausschließlich der vertraulichen Einsichtnahme durch den Kunden. Dem Kunden ist es nicht gestattet, diese Werke Dritten zugänglich zu machen.

Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass alle von ihm für ein Projekt bereitgestellten Inhalte, Bilder, Grafiken und sonstige Materialien keine Rechte Dritter verletzen, insbesondere Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte. Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Verstöße, die durch die Verwendung der vom Kunden bereitgestellten Materialien entstehen. Der Kunde verpflichtet sich, uns von sämtlichen Ansprüchen Dritter aus solchen Rechtsverletzungen freizustellen.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Die an uns zu zahlenden Entgelte unterliegen individuellen Vereinbarungen. Falls keine ausdrückliche Preisvereinbarung getroffen wurde, gelten die Sätze aus unserer jeweils aktuellen Preisliste.

Wir geben ausschließlich Nettopreise an. Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist nicht in unseren Preisen enthalten und wird in der Rechnung zum am Rechnungsdatum gültigen Satz gesondert ausgewiesen.

Auslagenersatz, Reisekosten, externe Bewirtung und Unterkunftskosten sind in jedem Fall gesondert zu erstatten. Die anfallende Mehrwertsteuer ist auf die vereinbarten Vergütungssätze zu entrichten.

Falls wir Dritte beauftragen, werden deren aktuelle Preise nur dann Vertragsbestandteil, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Der vereinbarte Preis ist bindend. Als verbindlich vereinbarte Preise gelten nur bei vollständiger und ungeteilter Auftragserteilung.

Falls sich der Preis zum Zeitpunkt der Leistungserbringung aufgrund von Marktpreisänderungen oder gestiegener Kosten durch Dritte erhöht, gilt der höhere Preis. Übersteigt dieser Preis den ursprünglich vereinbarten Preis um 20 % oder mehr, hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Dieses Recht ist unverzüglich nach Mitteilung des höheren Preises auszuüben.

Die gesamte Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach Leistungserbringung ohne Abzüge fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Besteht die vereinbarte Leistung aus mehreren teilbaren Abschnitten, behalten wir uns das Recht vor, für die bereits erbrachten Teilleistungen Zwischenrechnungen zu stellen, die ebenfalls innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar sind.

Alle gelieferten Gegenstände oder erbrachten Leistungen bleiben bis zur vollständigen Begleichung aller sich aus dem Vertrag ergebenden Verpflichtungen unser Eigentum. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Vorbehaltsware weiterzuverkaufen oder zu verarbeiten. Unabhängig davon tritt der Kunde bereits jetzt etwaige Forderungen aus einer Weiterveräußerung an uns ab. Wir nehmen diese Abtretung an.

Es gelten die gesetzlichen Regelungen über die Folgen des Zahlungsverzugs.

Wird unsere Leistung nicht genutzt, verringert dies unseren Vergütungsanspruch nicht.

Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, wenn sein Gegenanspruch aus demselben Vertragsverhältnis stammt.

5. Entwicklungs- und Hosting-Dienstleistungen

Wünscht der Kunde eine Entwicklungsumsetzung, erfolgt diese über die Plattformen Framer (framer.com) oder Webflow (webflow.com). Diese Plattformen bieten auch Hosting-Dienste an, die direkt vom Kunden entsprechend den jeweiligen Preisstrukturen abgerechnet werden. Wir übernehmen keine Verantwortung für die Preisgestaltung, Verfügbarkeit oder Nutzungsbedingungen dieser Plattformen. Der Kunde verpflichtet sich, die anfallenden Kosten und Bedingungen des gewählten Anbieters zu prüfen und zu akzeptieren.

6. Beauftragung Dritter

Wir sind berechtigt, die uns übertragenen Aufgaben selbst auszuführen oder Dritte ganz oder teilweise damit zu beauftragen.

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Beauftragung Dritter in unserem Namen und auf unsere Rechnung. In diesem Fall sind wir nicht verpflichtet, für die erbrachten Drittleistungen Rechnungen oder Belege vorzulegen.

7. Leistungserbringung und Bereitstellung digitaler Dienstleistungen

Die Erbringung unserer digitalen Dienstleistungen erfolgt nach individueller Vereinbarung und den im Vertrag oder in der Auftragsbestätigung festgelegten Fristen. Sofern keine ausdrückliche Frist vereinbart wurde, bemühen wir uns um die schnellstmögliche Bereitstellung.

Die Leistungserbringung erfolgt in der Regel über digitale Kanäle, beispielsweise durch Bereitstellung eines Downloads, Zugriff auf eine Plattform, Versand per E-Mail oder durch Bereitstellung eines Zugangs zu einer Software oder einem Online-Dienst. Sobald die Dienstleistung oder das digitale Produkt bereitgestellt wurde, gilt die Leistung als erbracht.

Verzögerungen, die durch Umstände außerhalb unseres Einflussbereichs entstehen, insbesondere durch höhere Gewalt, technische Störungen, Serverausfälle, Cyberangriffe oder Ausfälle von Drittanbietern, befreien uns für die Dauer der Störung von unseren Leistungspflichten. Dauert eine solche Verzögerung länger als 30 Tage, sind beide Vertragsparteien berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, ohne dass daraus Schadensersatzansprüche entstehen.

Teilleistungen sind zulässig, sofern sie dem Kunden zumutbar sind und der Zweck des Vertrags nicht erheblich beeinträchtigt wird.

Der Kunde ist verpflichtet, die erbrachte digitale Leistung unverzüglich zu prüfen und etwaige Mängel innerhalb von 7 Tagen schriftlich zu melden. Unterbleibt eine fristgerechte Meldung, gilt die Leistung als ordnungsgemäß erbracht und abgenommen.

Ein Widerrufs- oder Rückgaberecht ist für digitale Dienstleistungen ausgeschlossen, sofern die Leistungserbringung bereits begonnen hat oder die digitale Dienstleistung vollständig bereitgestellt wurde.


Letzte Aktualisierung am 22.07.2026